Herzlich Willkommen! 
Diese Internetseiten des Aktionskreises Windenergie Hilgert dokumentieren vorwiegend die Ereignisse von Juli 2004 bis Januar 2005, die sich auf die Hilgerter Höhe beziehen. Ziel  ist es nun, die Abläufe im Jahr 2005 u. ggf. darüber hinaus, für den interessierten Besucher weiter festzuhalten. Dies wird hier dann meist nur in der Chronologie sichtbar. Da die Planungsgemeinschaft Mittelrhein- Westerwald im Teilplan Windenergie am 5. Sept. 05 einen dritten Entwurf der Öffentlichkeit vorgelegt hat und die Planung eines Vorranggebietes für WEA bei Alsbach auch einen Eingriff in den Landschaftsraum um Hilgert bedeuten, sei hier darüber berichtet. 
2006 
Windkraft-Pläne gestoppt -
RZ-Westerwälder Zeitung, 17.5.2006
Innenminister Bruch gegen Initiative Mittelrhein-Westerwald - Droht „verspargelte" Landschaft?
Die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald wollte die Windenergiesteuern und die „Spargel"-Landschaft im Norden des Landes ordnen. Weil sie aber Windräder auf nur 0,2 Prozent der Fläche dulden will, hat Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) den Plan als nicht genehmigungsfähig gestoppt. ....  Fehlt weiter ein rechtskräftiger Raumordnungsplan, haben die örtlichen Behörden zu entscheiden, ob sie neue Windräder auf ihrem Gebiet genehmigen oder nicht. Eine Richtschnur sind dabei die Flächennutzungspläne der Verbandsgemeinden.  
Dazu auch: RZ Mittwoch 24 .5.06  Kein Veto eingelegt - Windkraft ohne Plan mehr hier -->>>
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2004 
...ein ca. 7 ha großes Vorranggebiet für Windenergieanlagen ist bei Alsbach geplant. Vorranggebiet für Windenergieanlagen bei Alsbach
In der öffentlichen Sitzung der Planungsgemeinschaft Mittelrhein- Westerwald am 21. 7. 2005  in Lahnstein. (Siehe auch Rheinzeitung vom 22.7.2005 -->> ) wurde der neue Entwurf zum Teilplan Windenergie zur Abstimmung gebracht. 
In Bezug zur Hilgerter Höhe waren keine Veränderungen zur bisherigen Version erkennbar, jedoch wurde nun ein Vorranggebiete in der Nähe von Hilgert  ausgewiesen. Ein Gebiet südwestlich der Alsbacher Höhe ist dort markiert. 
Vom 5. bis 19. Sept. 05 erfolgte nun die erneute öffentliche Auslegung dieses Entwurfs. Stellungnahmen konnten bis zum 4.10.05 vorgebracht werden. Der Entwurf kann z.Zt. noch unter folgendem externen Link eingesehen werden: www.sgdnord.rlp.de/Abt4/Raumordnung/Rau01.htm  

Die Ausweisung eines Vorranggebietes auf der Alsbacher Höhe hätte hier konkret zur Folge, dass Windenergieanlagen errichtet werden könnten, die in ihren Dimensionen derjenigen entsprechen, die auf der „Hilgerter Höhe" geplant worden waren, d.h. mit einer Rotorhöhe von 180 m.   Fotomontagen >> 
  Stellungnahme >> 
Abstände des geplanten Vorranggebietes zu den umliegenden Orten >> (100 kb) 
An die Fraktionsvorsitzenden des Stadt- u. VG-Rates von Höhr-Grenzhausen >> (29.9.05)
Bericht der Westerwälder Zeitung v. 6.10. 05 : Gibt´s bald Windräder in Alsbach ? >> Leserbrief dazu: >>
Aktionsgemeinschaft Windenergie Hilgert Veröffentlichung der Stellungnahme im KLK (7.10.05)
 SPD- Ortsverein Hilgert - Kammerforst an MdL Harald Schweizer >>  (15.09.05)
 Antwort von Harald Schweitzer >> (18.10.05) 
"Vorrangfläche wird gestrichen" >> Bericht aus der WWZ vom 26.10. 05
 SPD- Ortsverein Hilgert - Kammerforst >> an Bürgermeister Jürgen Johannsen (21.10.05)
 SPD- Ortsverein Hilgert - Kammerforst >> Mitteilung im Kannenbäckerlandkurier (28.10.05)

Sitzung der Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald  Die Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft tagte in einer öffentlichen Sitzung am Donnerstag, den 8. Dezember 2005, um 10.00 Uhr, in der Pfeiferbäckerhalle in Hilgert. Neben Formalien standen u. a. die Abnahme der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2004, die Entlastung des Regionalvorstandes, die Bestellung des Rechnungsprüfungsamtes für das Haushaltsjahr 2005 sowie der Etat für das Jahr 2005 zur Beratung an. Unter dem Tagesordnungspunkt 8. befasste sich das Gremium mit dem zuletzt öffentlich ausgelegten 3. Entwurf des Teilplanes „Windenergienutzung“ zum Raumordnungsplan.  Dieser Plan hat Auswirkungen auch auf die hiesige Region. Festgelegt wurde, wo und in welchem Umfang Flächen für die Windenergienutzung zur Verfügung gestellt werden sollen. 
Die bisher markierte Vorrangfläche auf der Alsbacher Höhe war in diesem, neuen beschlossenen Entwurf, der nun der Obersten Landesplanungsbehörde, dem Innenministerium in Mainz, zur Genehmigung vorgelegt wird, n i c h t mehr eingetragen!  "... Weil sie aber Windräder auf nur 0,2 Prozent der Fläche dulden will, hat Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) den Plan (Mai 2006) als nicht genehmigungsfähig gestoppt.  ..." 
 " s. dazu  Windkraft-Pläne gestoppt " vom 17.5.2006 aus der WWZ

 Für Windenergie 1037 Hektar geplant --->>>  Bericht aus der Westerwälder Zeitung vom 14.12.05
Teilplan Windenergienutzung beschlossen --->>> Aktionsgemeinschaft im Kannebäckerland- Kurier vom 23.12.05

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2004 Geschichte ...?!
Zwei große "raumbedeutsame" 2,5 MW Windenergieanlagen (WEA), je 180 m hoch, sind 2004 (waren ?) auf der "Höhe" zwischen Hilgert und Ransbach- Baumbach geplant. Der Abstand der voraussichtlichen Standorte zu den jeweiligen (z.T. noch geplanten) Wohngebieten ist knapp 500 m. Seit dem 9.11.04, also seit dem Tag der Informationsveranstaltung, sieht die Planungsfirma jedoch, offensichtlich auf Grund der fehlenden Akzeptanz in der Bevölkerung, "in Hilgert derzeit keine Planungsgrundlage" mehr. Der Grundstückseigentümer hat sich jedoch noch nicht eindeutig geäußert. Ein Bau der WEA ist also noch möglich !

Es bleibt zu hoffen, dass das durch Beschluss des Verbandsgemeinderates vom 21.09. 2004 beauftragte Gutachten zur Änderungen des Flächenutzungsplanes der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, dem Eigentümer der Waldflächen auf der "Hilgerter Höhe" deutlich macht, dass der geplante Bau der beiden WEA`n von kommunaler Seite als auch in der Bevölkerung auf entschlossenen Widerstand treffen wird. Bis dieser Flächennutzungsplan jedoch zumindest Planreife erlangt hat und einem evtl. Bauvorhaben als öffentlicher Belang entgegengehalten werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Dies bedeutet also für alle Betroffenen abzuwarten und wachsam zu bleiben. Wurden Zugvögel über Hilgert gesichtet ? mehr hier ->>>
Oktober 2004 - Januar 2005

Stellungnahme, Anregungen und Bedenken des Aktionskreises Windenergie Hilgert zum Neuaufstellung des regionalen Raumordnungsplanes der Region Mittelrhein-Westerwald -Teilplan Windenergienutzung - vom 22.9. 2004.
Dazu der Artikel aus der WWZ: „Grünzüge" wieder berücksichtigen vom 12. 1. 2005
"Rudolfs Bild der Heimat" Karikatur von Rudolf Grabowski aus der Westerwälder Zeitung vom 19.11.2004 
Basisdemokratie statt gesetzlich verordnete Windräder - Firma SIAG berücksichtigt Meinung der Bevölkerung und gibt Planungsvorhaben „Windenergieanlagen Hilgerter Höhe“ vorerst auf.  15.11.04
Keine Planungsgrundlage mehr - Firma SIAG zu Windkraftanlagen in Hilgert - 
WWZ vom 17.11.04 
Weiße Flächen, frustrierte Bürger  - Zur Veranstaltung der Beitrag aus der WWZ vom 11.11.04  

230 Zuhörer in Hilgert: Naherholungsgebiet oder Windkraft? - Johannsen: „Jetzt müssen wir planen" - 
Informationsveranstaltung am 9.11.04 - 5 Fachreferenten informierten über die derzeitige Situation und die ..... 
Die rechtlichen Situation in Hilgert Eine kurze Beschreibung der derzeit bestehenden Situation  - 25.10.04 -    
Gesamte Übersicht: Chronologie >>> s. a. unter "Suchen"
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Man kann weder der Fa. SIAG einen Vorwurf machen, ihrem normalen Geschäft nachzugehen und Windkraftanlagen zu planen noch dem Grundstückseigner, die Verwertbarkeit seiner Ländereien zu prüfen. Das festzustellen gebietet die Fairness. Wie jetzt bekannt wurde, gab es zuerst eine vorsichtige Anfrage mit der Bitte, die Akzeptanz zu prüfen. 
Bei dieser Prüfung scheint aber dann einiges aus dem Ruder gelaufen zu sein. Bei der Brisanz des Themas nicht ganz unverständlich. Die Bürger haben ihre Ablehnung unisono erklärt und die Planungsfirma hat darauf richtigerweise mit Verzicht auf weitere Planung reagiert. Auch dass der Grundstückseigner nicht stramm steht, sondern sich nicht festlegen will, darf nicht unbedingt negativ bewertet werden. Und trotzdem: Der Planer spricht von „...derzeit keine Planungsgrundlage in Hilgert“ zu sehen. Auch der Grundstückseigner könnte jederzeit eine Planung fortsetzen oder neu in Auftrag geben. Dies soll nicht unterstellt werden, unerträgliche Konfrontationen wären die Folge und es gäbe nur Verlierer. Trotzdem heißt es wachsam zu bleiben. 
Quo vadis, Hilgert? Vielleicht erst in ein bis zwei Jahren werden wir es wissen. 
Bis dahin sollte der „Aktionskreises Windenergie Hilgert“
wachsam sein. ( ER - 25.11.04)
 Vogel – und Naturschutz  im Bereich der geplanten Windkraftanlagen 
Die
Hilgerter Höhe ist Lebensraum für verschiedenste Vogelarten, Günter Winkler, der seit 28 Jahren in Hilgert aktiv im Natur- und Vogelschutz tätig ist, beschreibt hier den vielfältigen Bestand, der nun in extremster Weise gefährdet ist.[ mehr >>> ]
Dieser Standort wird parteiübergreifend abgelehnt von SPD- CDU- FDP und Bündnis 90/Die Grünen !  (20.Sept.04)
 - www.hilgert.info - Letzte Bearbeitung 25.05.2006

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